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Benediktinische Frauen bewegen die Welt: 24 Lebensbilder von Johanna Domek

Die Welt ist jetzt voller Ausschweifung, später wird sie in Traurigkeit sein, dann so sehr in Schrecken, daß die Menschen sich, nichts daraus machen, getötet zu werden. Bei all dem sind bald Zeiten der Ausgelassenheit, bald der Zerknirschung, bald Zeiten, wo es blitzt und donnert von allerlei Bosheiten..." (Zitat: Hildegard von Bingen)

Die Benediktinerin Johanna Domek beschreibt in diesem Büchlein 24 Lebensbilder benediktinischer Frauen. Dabei geht es ihr nicht primär um geschichtliche Daten, die selbstverständlich zu jedem Leben dazugehören. Auch geht es ihr keineswegs um eine umfassende Würdigung historisch bedeutender Personen, obschon man beim Lesen des Textes manchen Frauen dieser Art begegnen kann. Der Nonne geht es in erster Linie und vor allem um die Chance zu einer Auseinandersetzung, um 24 Angebote zur Begegnung. Begegnungen mit Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, beginnend im 5. Jahrhundert bis in unsere jüngste Zeit.

All diesen Frauen ist gemeinsam, dass sie unter der ganzheitlichen Lebensschule des Benedikt von Nursia und unter der Führung des Evangeliums Jesu Christi ihren Weg suchten, in einer Gemeinschaft lebten und beteten, eine Sendung annahmen und einen Dienst am Menschen und an den Menschen antraten.

Die Autorin skizziert das Leben folgender Benediktinerinnen: Scholastika (5./6. Jahrhundert) Hilda von Whitby (614-680), Gertrud von Nivelles (626-659), Bathild (630/35-680), Odilia (660-720), Walburga (710-779), Lioba (710-782), Adelheid von Vilich (um 970-1015), Hildegard von Bingen (1098-1179),Gertrud von Hackborn(1232-1292), Mechthild von Hackeborn (1241-1299), Gertrud von Helfta (1256-1302), Mechthild von Magdeburg (1207-1294), Salome von Pflaumern( 1591/2-1654), Mechthild de Bar (1614-1698), Josephine von Fürstenberg-Stammheim (1835-1895), Getrud Leupi(1825-1904), Hildegardis Wulff (1896-1961),Christel Felizitas Schmid (1892-1970),

Thekla Wessendorf (1898-1986), Agnes Johannes (1900-1993), Caritas Hopfenzitz (1913-2005), Helen Lombard (1936-2000)und Johanna Calmon Villas Boas (1920-2205).
Es ist wohltuend von der Gelehrtheit und Güte dieser oft mutigen, liebenden, liebenswürdigen Frauen von großer Entschluss -und Tatkraft lesen zu dürfen.
Empfehlenswert.

















 



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