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33 Männer in 33 Nächten

Siena Schneider lässt sich nach einer gescheiterten Beziehung auf ein erotisches Experiment ein. Von diesem Experiment berichtet sie im Buch ausführlich. Im Internet nimmt sie Kontakt mit 33 Männern auf. Diese sind alle auf der Suche nach einem Seitensprung. Schneider stellt die Profile der einzelnen Männer ihren mit ihnen dargelegten Erfahrungen voran.

Der Autorin gelingt es dabei die Männer sehr gut zu charakterisieren, weniger gut skizziert sind allerdings die konkreten Sexszenen. Ihren Beschreibungen mangelt es an erotischem Fingerspitzengefühl. Der Beischlaf wird zum mechanischen Akt.

Möglicherweise hat Schneider diese abtörnende  Darstellung bewusst gewählt, um die Fragwürdigkeit so genannter Blind-Dates zu dokumentieren. Das Happy-End am Schluss wäre nicht nötig gewesen. Es wird dem Experiment nicht gerecht.