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Rezension: Meisterwerke des Barock (60CD-Limited Edition)

" Stabat Mater" von Pergolesi einfach wundervoll !,

2008 habe ich mir bei Amazon die vorliegende Barock-Box gekauft und mittlerweile alle darin enthaltenen 60 CDs gehört.

Die Klangqualität stellt mich zufrieden. Das Preis-Leistungsniveau ist beachtlich.

Amazon lässt die potentiellen Käufer über den musikalischen Inhalt der CDs und die Interpreten nicht im Ungewissen, folglich ist es nicht notwendig dies in der Rezension wiederzukäuen.

Ich liebe klassische Musik aller Epochen, höre täglich Klänge dieser Art, habe allerdings nicht Musikwissenschaften studiert und kann insofern nicht mit einer musikkritischen Abhandlung für Musikoberlehrer aufwarten. Was ich freilich überaus bedauere.

Für den normale Liebhaber klassischer Musik hier ein paar Kurzinfos:

Die Musik des Barock wurde zwar in erster Linie von Bach und Händel bestimmt (alleine 30 CDs der beiden Komponisten füllen die BOX aus), doch die Gruppe aller hier vorgestellten Komponisten leistete einen wichtigen Beitrag zum musikalischen Stil jener Zeit.

Komponisten wie die Italiener Albinoni und Corelli, die Deutschen Pachebel und Telemann und der Engländer Purcell sind in den Programmheften unserer Tage nicht sehr häufig vertreten. Zu ihren Lebzeiten aber waren sie hochgeschätzt. Jeder von ihnen galt als Meister der ihm bevorzugten Form musikalischen Ausdrucks und schuf Werke, die in ihrer Art außergewöhnlich und einzigartig sind. Ihre Kompositionen vervollständigten das Bild der Ära musikalischer Grandeur und bieten ein bewerkenswertes Beispiel der Tonkunst der Epoche.

Die Vielfalt an Stilen und Formen macht es schwierig, in den Werken sämtlicher Komponisten des Barock genügend gemeinsame Elemente festzustellen, mit denen sich der Begriff " barocke Schule " in knappen Worten charakterisieren ließe. Eines der wenigen Merkmale, die häufig auftreten, ist der Continio - Part - die fortlaufende Instrumentalbassstimme, auf deren Grundlage die melodietragenden Instrumente ihre eigenen Stimmen entfalten können. Mit seiner Hilfe werden die Möglichkeiten einzelner Instrumente wie etwa der Violine oder der Orgel, voll ausgeschöpft. Instrumentalkompostionen wie die Sonate und die Suite fanden weite Verbreitung und wurden mit großem Einfallsreichtum gestaltet.
Angenehm wäre mir, wenn man der italienischen Barockmusik etwas mehr Raum gegeben hätte. Manfredini hat man leider ausgespart. Dass man Vivaldis " Stabat Mater " neben der von Pergolesi nicht vergessen hat, erfreut mich freilich sehr.

Ich bin - trotz dieser kleinen Einschränkung - mit dem Kauf hochzufrieden und empfehle diesen Hörgenuss gerne weiter.








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