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Rezension: Kunstdruck: Narrenschiff- Hieronymus Bosch

Keine Religion macht an und für sich selig, sondern allein die Tugend

"Das Narrenschiff" ist ein Fragment des linken Flügels eines Triptychons, dessen Mitteltafel leider verloren ging. Die anderen erhaltenen Teile befinden sich in der National Gallery of Art in Washington, im Museum Boijams Van Beunigen in Rotterdam und im Louvre.

Die auf dem Kunstdruck dargestellte moralisierende Allegorie prangert in der Art einer burlesken Anekdote die Verderbtheit der Gesellschaft, ganz besonders des Klerus an.

Die Maßlosigkeit wird hier durch eine Ansammlung von Vielfraßen und Trunkenbolden verkörpert, die gemeinsam in einem Boot sitzen und dem Untergang entgegentreiben.

Bosch dokumentiert den Wahnsinn, der die Menschen befällt, wenn sie sich von den Tugenden entfernen.

Die in der Mitte dargestellten Personen, ein Mönch und eine Nonne, sitzen an einem Tisch mit Kirschen ( dem Sinnbild der Wollust) und versuchen in einen Kuchen zu beißen, der über ihnen aufgehängt ist. Die Nonne spielt dazu die Laute, dem Symbol der Lüsternheit.
Lesenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens Das Narrenschiff.

Dieser exzellente Kunstdruck verdient einen sehr edlen Holzrahmen.









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