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Rezension: Hörbuch: Sternstunden der Menschheit: Vierzehn historische Miniaturen

Die letzte Messe in Hagia Sophia und anderes mehr.,

Jürgen Hentsch wurde 2002 mit dem Grimme- Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis für die Rolle als Heinrich Mann in Heinrich Breloers Fernsehfilm " Die Manns " ausgezeichnet.

Seine sonore, betont angenehme Stimme hört man 551 Minuten lang auf den vorliegenden 10 CDs, während er Stefan Zweigs " Sternstunden der Menschheit" liest.

Auf den Inhalt der Texte gehe ich an dieser Stelle nicht näher ein , weil das " Buch der 1000 Bücher " ( siehe oben) alles bereits bestens ausgelotet hat. Wiederkäuen langweilt.

Normalerweise bin ich keine Freundin von gesprochenen Büchern, nicht zuletzt, weil ich vermute, dass man Texte besser verarbeitet, wenn man sie liest.

Beim Hören ist man nicht selten leicht abgelenkt, da man zumeist gleichzeitig anderes unternimmt.

Ich habe die CDs gehört, ohne mich mit weiteren Dingen zu beschäftigen. Es war ein Hochgenuss.

Diese 10 CDs erfordern nicht, dass man sie kurz hintereinander hört, da jede historische Begebenheit für sich alleine steht.

Zweig beschreibt schicksalsträchtige Stunden der Menschheit, in denen eine zeitüberdauernde Entscheidung auf ein einziges Datum, mitunter sogar auf eine einzige Stunde zusammengedrängt ist.

Die Texte sind überaus spannend, erfordern aber hohe Konzentration, weil die Sprache sehr dicht ist, zudem setzen sie ein gewisses historisches Verständnis voraus.

Widmen Sie sich völlig dem Text , dann haben Sie viel davon.
Sehr empfehlenswert.












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