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Rezension : Rechts unten, in 4 Bdn., Bd.3 (Sondereinband)

Band 1 dieser Serie hat den Titel "Seelentrost für Manager", "Stundenbuch" hieß der zweite. Mit dem Band 3 liegt eine Art Führungsbrevier vor, in dem grundlegende Aussagen zu diesem Thema nach Stichworten wie Arroganz, Befehlen, Bilden, Chancen, Charakter, Fehler, Hoffen, Prestige, Urteilen, Vollkommen, Wurzeln oder Zukunft aufgeführt sind. Dabei stehen viele Seiten zur freien, leeren Verfügung, die man mit eigenen Ideen füllen kann.

"Arroganz ist ein Schutzschild der Schwachen" eröffnet Franz Luwein und Henry Ford meint zum Thema Arbeiten: "Die meisten Menschen verwenden mehr Kraft daran, um die Probleme herzumzureden, statt sie anzupacken."

Otto von Bismarck nimmt das Prestige aufs Korn: "Prestige ist etwas furchtbar Lästiges, an dem man schwer zu tragen hat und das man leicht satt wird." Dazu passt die Kölsche Redensart: "Was nützt ein goldener Galgen, wenn man dran hängen muss."

Dass der Weg immer das Ziel bleibt, betont Ebner-Eschenbach: "Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eins vermissen: dein Wandern zum Ziel." Albert Einstein war immer im Jetzt, die Stärke aller Kreativität: "Ich denke niemals an die Zukunft. Die kommt von selber und früh genug."

Die Chinesen rufen in einem ihrer Grüße dem anderen zu: "Mögest Du in einer interessanten Zeit leben."

Ein schlaues, praktisches Buch.



 

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