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Rezension: Werte in Zeiten des Umbruchs. Die Herausforderungen der Zukunft bestehen (Taschenbuch)

Benedikt XVI reflektiert die Grundlagen eines positiven Zusammenlebens von Menschen innerhalb eines Staates. Er verweist hierbei auf die Notwendigkeit christlicher Wertvorstellungen und sieht in diesen eine Vorbedingung für friedvolles, zivilisiertes Interagieren in der Gesellschaft. Benedikt führt die kulturelle Identität Europas nicht zuletzt auf die gemeinsamen christlichen Werte zurück und zeigt anhand eines historischen Rückblicks die Probleme auf, die entstanden sind, nachdem man den Staat rein sekulär betrachtet hat.

Das katholische Kirchenoberhaupt spricht von der nicht- materiellen Dimension der Wirklichkeit und den Grenzen der Vernunft. Christlich- ethische Werte, hervorgehoben: das Postulat der Mitmenschlichkeit, sind in Zeiten der Globalisierung dringend notwendig, nicht zuletzt, weil ansonsten ein friedliches Miteinander in Frage gestellt ist. Werte sollten nach seiner Ansicht niemals an eine Ideologie geknüpft sein, sondern unabhängig von Ideologien Gültigkeit besitzen, so wie dies bei religiös fundierten Werten der Fall ist. Benedikt erinnert an die christliche Soziallehre, in welcher die genannten Werte ein nachvollziehbares Forum gefunden haben und wirbt auf diese Weise überzeugend für christliches Handeln in einer globalisierten Welt.





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