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Rezension: Schland o Schland

"FREIHEIT  besteht im Fehlen des Zwanges, Böses zu tun." ( Leo Tolstoi)

Meine liebe Freundin Tuna von Blumenstein hat mich auf einen Video-Clip bei „YouTube“ aufmerksam gemacht, mit welchem eine Gruppe junger Studenten, sie nennen sich „Uwu Lena“, ihre Freunde bespaßen wollten. Bespaßt haben sie mittlerweile auf YouTube alleine über 45.000 Menschen und das ist schon erstaunlich.

Die Gruppe singt, musiziert und tanzt irgendwo in einem Park in Münster. Spontan denkt man an eine Sommerparty. Die Melodie kommt einem sofort bekannt vor. Es ist die Melodie von Lenas Song, mit dem sie den „Grand Prix de Eurovision“ vor Kurzem gewonnen hat und auf diese Weise „Europameisterin“ geworden ist.

Die Studenten haben anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 einen neuen witzigen Text dazu verfasst, den mir Tuna  zuschickte und in den ich mich zunächst vertiefte, um mir hinterher noch einige Male diesen lebensfrohen Clip anzusehen.

Endlich im Jahre 2010 gelingt es jungen Leuten, unverkrampft mit dem Nationalgefühl umzugehen und eine neue Nationalhymne zu texten: frisch, frech und zeitgemäß. Bravo!

Im Refrain heißt es „ Schland o Schland“. Allein schon diese lässige Abkürzung des Begriffs Deutschland ist gelungen. Preußischer Drill  wird weggeblasen mit „Vuvuzelas“, mit denen die Studenten auf dem Clip gekonnt umgehen und zeigen, dass sie Weltbürger sind, trotz der Schwarz-Rot-Gold-Maskerade.   

Die Jungs lassen durchblicken, dass sie dem Ausgang der Weltmeisterschaft gelassen entgegensehen, in diesem Jahr einfach nur feiern …. Schland will nicht verbissen siegen, das zeigen Uwu-Lena. Schland ist reifer geworden, man will nicht mehr siegen um jeden Preis. Die Männer jedenfalls nicht. Dabeisein und Spaß haben lautet die Devise.

Even if you don´t bring that cup with you 
We´re gonna love you either way!

Die schlauesten  Schländler sind offensichtlich die Münsterländer: Ihnen ein dreifaches Hip-Hip-Hurra.:-)) Von ihnen können die alten Preußen lernen, die Schland-Ikone Angie auch.

Rezension Helga König

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