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Toy Boy, DVD

Gestern waren es Kurtisanen, heute sind es Toy Boys. So what?,

Dieser kurzweilige Film ohne trivialem Ende spielt in Los Angelos. Der schöne Nikki (Ashton Kutcher) hält sich dort als Gigolo über Wasser. Der Highschool-Absolvent verfügt über keine Wohnung, auch über kein Auto. Er hat jedoch ein Handy und dieses klingelt pausenlos. Nikki ist ein Frauentyp. Um die Gunst der Frauen muss er nicht buhlen. Frauen dienen sich ihm an. Sie wollen mit ihm vögeln. Geliebt wird er aber letztlich von keiner. Das hängt wohl damit zusammen, dass er immer nur sein "26- Punkte-Progamm" abspielt, um Vertrauen bei dem Frauen herzustellen. Hat er dieses erst einmal gewonnen, spielt er sein Spiel mit ihnen. Er hat die Arroganz eines jungen Schönlings, die offenbar weibliches Jagdfieber auslöst.

Nikki hält sich auf Partys auf, ist ein guter Tänzer, weiß sich zu produzieren. Er hat eine Neigung für das Dolce Vita und den exklusiven Livestyle vor Ort. Das aber kostet Geld. Da er dieses nicht hat, lässt er sich von älteren Frauen aushalten. Er weiß, wie er sie dominieren und von sich abgängig machen kann. Jede seiner Gesten ist einstudiert. Nikki ist lässig, cool, niemals liebdienerisch. Er weiß, sobald er nett ist, sinkt sein Marktwert.

Dieser Adonis verliebt sich in eine junge, unbegüterte Frau, die sich genau wie er aushalten lässt und schließlich eine Bindung eingeht mit einem Mann, den sie nicht liebt, der ihr aber materielle Vorteile verschafft. Für Nikki ist dies nicht einfach zu verkraften.....
Der Film zeichnet sich dadurch aus, dass er kein schnulziges Ende hat, sondern die Menschen so zeigt, wie sie in der Regel sind: materiell orientiert und vorteilsbezogen.




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