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Welche Marke steckt dahinter? Neues vom Markendetektiv: 160 topaktuelle No-Name-Produkte und ihre prominenten Hersteller von Martina Schneider

Ein wichtiges Buch für den kritischen Konsumenten

 
In diesem Büchlein wird man über so genannte No-Name-Produkte aufgeklärt, die in den letzten Monaten in die Regale großer Handelhäuser gekommen sind.

 
Unternehmen wie Edeka, Metro, Rewe, Aldi und Lidl teilen sich derzeit 90% des Marktes. Gewinner dieses Konzentrationsprozesses sind die jeweiligen Eigenmarken der Konzerne. Dabei sollte man wissen, dass der Handel bei seinen Eigenmarken den Hersteller wechseln kann, ohne dass die Markenidentität dadurch Schaden nimmt. Für die Lieferanten bedeutet dies einen erheblichen Leistungs- und Preis- Druck. Damit sie im Geschäft bleiben können, sind die meisten Produzenten zu extremen Preiszugeständnissen bereit, die der Handel bei seinen Eigenmarken vornehmlich an dem Verbraucher weitergibt. Unternehmen, die No-Name-Produkte produzieren, müssen in Sachen Qualitätsmanagement "on Top" sein. Die Autorin Martina Schneider schreibt, dass in diesem Fall die Produkte zweimal geprüft werden, einerseits von Hersteller, weil dieser pe se alle gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Qualität und den Hygienestandarts einhalten muss, andererseits von den Handelsketten. Interessant ist, dass nicht selten No-Name-Produkte in Analysen von Verbraucherschutzorganisationen wie Stiftung Warentest gleich oder sogar besser abschneiden als teuere Markenprodukte.

 
160 aktuelle Produkte und No-Name-Artikel der Handelshäuser Aldi, Lidl, Netto, Plus, Penny, Norma, Edeka, Rewe, Real und Kaufland wurden unter bestimmten Kriterien getestet, die Schneider näher erläutert. Bei allen Vergleichprodukten werden wichtige Produktinformationen und die prozentuale Preisersparnis angeben.

 
Im Anschluss erfährt man im Rahmen einer erhellenden Liste, welcher etablierte Markenhersteller bestimmte No-Name-Produkte anbietet.

 
Für mich ist dieses Buch sehr aufschlussreich und hat zur Folge, dass ich mein Kaufverhalten weitaus kritischer als bisher gestalten werde.





 

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